In Deutschland
fand eine umfassende und bundesweite Razzia in Bordellen statt, bei der
die Fahnder ganz speziell nach Frauen aus Westafrika gesucht haben,
welche durch Menschenhändler ins Land gebracht worden waren und nicht
mit freiem Willen in den Bordellen tätig sind.Aktuell berichtet die BILD-Zeitung, dass man mehr als 100
Afrikanerinnen in den Bordellen bei dieser bundesweiten Razzia nach
Opfern von Menschenhändlern angetroffen hat und bezieht sich dabei auf
die Information durch das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden. Einige erste Anzeichen sollen darauf hindeuten, dass einige Afrikanerinnen, die als Prostituierte tätig sind, von sog. Menschenhändlern nach Deutschland ins Land gebracht worden sind. Insgesamt wurden durch das Bundeskriminalamt (BKA) und vielen
helfenden Beamten aus mehr als 100 Polizeidienststellen bundesweit etwa
600 Bordelle und bordellähnliche Etablissements in 13 Bundesländern kontrolliert, wobei man auf etwas mehr als 100 Afrikanerinnen stieß. Natürlich wurden nicht alle angetroffenen Afrikanerinnen durch
Menschenhändler nach Deutschland gebracht, doch sollen sich die
Anzeichen verdichten, dass manch eine der Frauen tatsächlich nach
Deutschland „geschleppt“ worden war. Wie die BILD Zeitung weiterhin berichtet, soll das Bundeskriminalamt
(BKA) sowie die Polizei schon seit Jahren beobachten, dass gerade
Frauen aus Westafrika Opfer von Menschenhändlern werden und in
deutschen Bordellen als Prostituierte landen. Weitere Informationen wird es sicherlich im Lauf des Tages geben..
Quelle: Bild.de